Samstag, 19. November 2011

Ein kurzer Ausflug ins Krankenhaus

Wie vielen von euch ja schon bekannt ist (via Twitter) habe ich nun schon seit 4 Wochen Probs mit meinem Magen.
Gestern morgen waren es schon unerträgliche Krämpfe, doch noch waren sie auszuhalten. Nach der Schule bin ich dann schnell zu meinem Hausarzt gehuscht und der hat mir so komische blau-weiße Kapseln verschrieben, die ich nun 7 Tage nehmen muss.

Als ich dann Abends DVD geschaut habe, wurden die Krämpfe allerdings so schlimm, das meine Mutter meinte, wir sollten lieber doch mal ins Krankenhaus fahren. War davon wenig begeistert, aber sicher ist sicher.

Natürlich ist so ein Besuch im Krankenhaus immer mit SEHR viel warten verbunden. Zunächst wurde ich aufgenommen, ich bekam einen Zugang gelegt (ich hasse diese Dinger, da ich dann meinen Arm nicht beugen kann / will) und ein EKG wurde auch gemacht.
Auf die Blutwerte mussten wir über ne Stunde warten, genau wie auf den Arzt.

Als die Ärztin dann kam, war sie mir auf den ersten Blick unsympatisch. Nicht nur das sie einen Osteuropäischen Akzent hatte und man so kaum verstand was sie von einem wollte, nein, ich wurde auch erst mal angemotzt statt untersucht.
Ich weiß nicht ob es ihre Art war mir mitzuteilen, das sie an einem Freitag nichts für mich tun kann, doch es klang mehr nach einer Standpauke. So nach dem Motto: Was fällt ihnen eigentlich ein, an einem Freitag mit langweiligen Bauchschmerzen meine Zeit zu verschwenden?!

Sie untersuchte mich zwar, wollte aber keinen Ultraschall machen, da ja schon vor 2 Wochen einer gemacht wurde und man wahrscheinlich eh nichts neues finden würde. Meine Blutwerte waren auch in Ordnung, außer ein Entzündungswert, der erhöht war. (Daraus schließe ich mal ne Magenschleimhautentzündung...oO) Doch irgendwie schien ich der Frau tierisch auf den Keks zu gehen. Sie meinte dann ich sollte das von meinem Hausarzt checken lassen (und sie damit nicht nerven!), zum Gynäkologen und Urulogen gehen und schließlich bräuchte ich ja ne Magen- und Darmspiegelung, die sie aber an einem Freitag nicht mehr durchführen würden.

Aber das beste kam zum Schluss, da meinte sie nämlich ganz beiläufig, das meine Schmerzen psychosomatisch seien und ich einfach damit leben sollte.
Das meine Mutter ihr nicht an den Hals gesprungen ist, war ein Wunder. Auch ich hätte sie gerne angeschrien, immerhin hatte ich die Schmerzen und nicht sie.

Ich habe mittlerweile so die Nase voll von Ärzten, vor allem von den weiblichen. Ich will das nicht Verallgemeinern, aber alle weiblichen Ärzte, mit denen ich bis jetzt zu tun hatte, waren arrogante Mistviecher. Es ist kein Wunder, das ich meine Krankheitsfragen erst mit ner Freundin diskutiere, die in der Heilpraktiker Ausbildung ist. Manchmal hab ich das Gefühl die weiß mehr, als jeder Arzt, oder sorgt sich einfach wie es eigentlich jeder Arzt tun sollte.

Jedenfalls sitze ich heute hier und bin nicht wirklich schlauer. Mal sehen ob diese Kapseln anschlagen, ansonsten kommt bald die Magenspiegelung.

Was ich daraus lerne: Solange man kein Blut vergießt und Kassenpatient ist, wird man im KH wie ne Kakerlake behandelt...

Kommentare :

  1. wah hatte auch mal so eine bauchgeschichte & wurde genau so behandelt. vor allem in der notaufnahme. ätzend. bei mir hilft es milchprodukte einzuschränken & auf viel vollkornsachen zu verzichten. was es nun wirklich ist weiß keiner, aber ich hatte auch keien lust mehr auf die ganze scheiße. hoffe es geht dir bald wieder besser!

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  2. Ich kann es ja kaum glauben, dass einen Leute wirklich so behandeln.. könnte man wirklich kotzen. Vor allem dann wenn man ohnehin schon ned weiß wo man vor Schmerzen hin kriechen soll. Hatte das Problem mit den Magenkrämpfen auch jahrelang und keiner wusste woher es kam, wenns mal wieder ganz schlimm war kam der Notarzt zu mir und gab mir eine krampflösende Spritze, aber schlauer bin ich damals auch ned daraus geworden und außer Vermutungen gabs auch wenig. Hoffe du musst dich nicht mehr lange damit quälen und sie finden heraus was dir fehlt. (und es ist nichts Schlimmes)

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  3. Ich kenne das auch mit den "Göttern in weiß". Für mich sind sie schon lange keine Götter oder Helfer mehr. Beim allgemeinen Arzt brauche ich jedes Mal nur 5 min, weil ich oft besser weiß, was mein Körper hat und braucht.
    Deine Freundin solltest Du Dir warm halten. ;-) Die Heilpraktiker sehen den Körper als Einheit (zusammen mit der Seele) und finden so manche Gründe, die die Mediziner durch ihr "Spartendenken" heutzutage nicht mehr finden.
    Ein Notfall ist man im KH eigentlich nur, wenn man kurz vor'm Abnippeln ist oder das Fleisch in Fetzen hängt oder Knochen in 1000 Stücke zersplittert sind usw. - aber Bauchweh... eine Lappalie! ;-)
    Mir ist auf Anhieb eine Nahrungsmittelunverträglichkeit eingefallen. Vielleicht ist das ja ein Tipp zum Nachgehen für Dich.

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